Shalombild

Shalom

ein Theaterstück über jüdisches Leben und Antisemitismus 

Geplant ab März 2023

Eckdaten 

  • Zielgruppe:  eine Schulklasse ab Klasse 5 (max. 25 Schüler*innen) 
  • Dauer: 90 min (ca. 45 min Theaterstück + 45 Minuten Nachbereitung/Gespräch) 
  • Ort: Klassenzimmer (Mit Verdunklung und weißer Wand für die Projektion) 
  • Preis: nach Absprache, wir helfen Ihnen gerne bei der Finanzierung über Förderprogramme 

„Shalom“ ist ein Theaterstück über den Alltag jüdischer Menschen in Deutschland. Dieser ist von einzigartigen Ritualen und Festen, aber auch von Antisemitismus und den damit verbundenen Verschwörungserzählungen geprägt. Mithilfe des Stückes werden die Zuschauer*innen sensibilisiert und jüdisches Leben wird normalisiert. 

Wovon handelt das Stück? 

Marie und David finden sich in einer Situation wieder, wie sie wohl jeder Schüler und jede Schülerin kennt: Sie wollen gemeinsam ein Referat halten. Und dann auch noch dieses Thema: Antisemitismus! Für Marie etwas, was in der Vergangenheit liegt und von dem man maximal etwas am Holocaustgedenktag hört – für David gelebte Realität. Denn David lebt als Jude im heutigen Deutschland. 

Da Marie kaum etwas über das jüdische Leben weiß, nimmt David sie auf eine Reise durch seinen Alltag mit. Ist es schwer in einem normalen Supermarkt koschere Lebensmittel zu finden? Welche Bräuche und Feste gibt es im Judentum? Wie lassen sich diese in den Alltag einbinden? Und warum trägt David eigentlich eine Kippah auf dem Kopf? 

Bei all den neuen Eindrücken und der wachsenden Freundschaft zwischen den beiden vergessen sie beinahe das ursprüngliche Thema des Referats.  

Antisemitismus ist nach wie vor ein wesentlicher, trauriger Aspekt jüdischen Lebens und auch David und seine Familie bleiben davon nicht unberührt. Verschwörungserzählungen, die über soziale Netzwerke verbreitet werden, basieren oft auf antisemitischen Mythen und seit David und seine Geschwister nicht mehr auf eine jüdische Schule gehen, trifft Antisemitismus sie auch oft im Schulalltag.  

Am Ende beschließen Marie und David, dass sie zwar über den heutigen Antisemitismus sprechen wollen, aber das jüdische Leben nicht allein darauf reduziert sehen wollen. Marie ist klar geworden, dass es jüdisches Leben fernab von schwarz-weißen Fotografien aus der NS-Zeit und gemeinsam mit David nutzt sie das Referat, um ihren Mitschüler*innen zu zeigen, wie vielfältig, bunt und quicklebendig jüdisches Leben heutzutage sein kann. 

Nachbereitung/Gespräch 

Nach dem 45-minütigen Stück folgt die Nachbereitung zusammen mit der Klasse. Diese wird von den beiden Schauspieler*innen durchgeführt. Nicolai Raab wird dabei als Theaterpädagoge die Moderation übernehmen, während Tanya Raab, als Vertreterin des liberalen Judentums Fragen der Schüler*innen beantworten und Unklarheiten aus dem Weg räumen kann. 

Das Klassenzimmerstück „Shalom“ ist ein Autorenstück, das auf Fachkenntnissen und Erfahrungswerten der Schauspieler*innen beruht. Das Stück wird bis auf Weiteres ab März 2023 für Schulen jeden Typs ab Klassenstufe 5 angeboten. Die Durchführungskosten sind förderfähig. Bei Bedarf an einer Fehlbedarfsfinanzierung, sprechen Sie uns bitte frühzeitig an.